Laura Ashley Markenlizenz für Medizinische Berufsbekleidung

Unsere Begeisterung für die Marke Laura Ashley haben wir schon öfter bekundet.
Nun irritiert uns Laura Ashley mit einer Markenlizenz für Medizinische Berufsbekleidung.

Natürlich ist die Zielgruppe primär weiblich. Und in der Kindermedizin ist die Abkehr von der traditionell weißen Bekleidung durchaus sinnvoll und begrüßenswert. Für den Lizenznehmer sehen wir durchaus Vorteile.

Aber wie soll die Marke Laura Ashley vom Eintritt in den Markt profitieren?

Irritating Laura Ashley Brand License for Medical Apparel

As we pointed out, Laura Ashley is a great brand. It occupies romantic like no other brand.

Now Laura Ashley has us puzzled again. It announced a brand license for medical apparel.

Life Uniform will design, manufacture and sell a proprietary line of Laura Ashley medical apparel for sale to health care employees throughout the United States. The line of scrub tops and pants will be sold in a number of retail environments, including Life Uniform retail stores, Life Uniform hospital stores, and at www.lifeuniform.com. The collection will launch in September 2010.

One can argue, that women are predominant in the medical field, yes. Also, in some areas moving away from the traditional established plain white apparel makes sense, for example in medical child care.

But how will the romantic brand benefit from a connection with medical care? 

Beispiel Marken Merchandising – Markenlizenzen

Öfter haben wir auf den Unterschied hingewiesen. Heute veröffentlicht BrandChannel.com unter dem Titel “10 Playboy Brand Extensions That Prove Hef Better Hurry“.

Wer glaubt, dies seien wohl durchdachte echte Markenlizenzen, Markenerweiterungen, der ist – gelinde gesagt – neben der Spur. Und am Rande, Mr Hefner war und ist Mehrheits-Aktionär. Was könnte und würde er nach einem Kauf tun, was er nicht schon in der Vergangenheit hätte tun oder wichtiger lassen können?

YMCA – wieder wird Markenkapital vernichtet

Die NY Times hat einen Artikel, der uns schaudern lässt. Eine der Top Marken in Non-Profit ist YMCA, in Deutschland bekannt als CVJM, und durch den legendären Hit der Village People immer wieder ins Gedächtnis gebracht.

Seit 2007 stagnieren die Mitgliedszahlen. Was tut man in diesem Fall, wenn man von Vertrieb und Marketing keine Ahnung hat und sich nicht mit der Ursache beschäftigen will? Man spielt an Logo und/oder Marke herum. Genau das tut YMCA und nennt sich nun mit seinen Spitznamen “The Y”. Englischsprachige fragen sich: why?

Im Internet und beim Suchmaschinenmarketing, wo YMCA alle Topplätze belegt, konkurriert man nun mit Yahoo!, allen Seiten zum Y-Chromosom, dem Yoga Label The Y, und den Yahoo! Submarken Y! Music, Y! Sport, und und und.

Warum tauscht jemand eine positive starke Monopolstellung gegen eine schwache, nichts sagende Wettbewerbsposition? Wir werden es nie verstehen.

Einige erinnern sich bestimmt an die Hunderte von Millionen, die bei der später zurück genommenen Umbenennung von AT&T verbrannt wurden. Mars ist es über Jahre nicht gelungen, die Umbenennung in Masterfoods durch zu setzen. 2006 nahm man das zurück.

Zahlreiche langjährige Spender werden nun nicht wissen, wohin sie spenden sollen, und das Geld woanders hingeben. So kommt zu Stagnation bei Mitgliedern noch Einnahmenverlust hinzu. Wie viele Spendengelder muss YMCA erst verlieren, bis man umkehrt?