Estee Lauder nimmt Markenlizenz von Marni

Estee Lauder gab die Lizenznahme von Marni bekannt.

Es handelt sich um eine weltweite exklusive Lizenz zunächst für Düfte.
Lizenznehmer wird die Aramis and Designer Fragrances Division (ADF).

Erste Produkte sollen im Herbst 2012 auf den Markt kommen.

Marni, gegründet 1994 in Mailand, ist eine relativ junge Mode- und Accessoire-Marke. Marni Men kam 2002 auf den Markt, eine Eyewear Kollektion 2005 und Marni Edition collections 2009.

Marni hat zwar eigene Läden, aber weltweit nur ~320 Verkaufspunkte.

Estee Lauder setzt damit klar auf zukünftiges Wachstum im Luxussegment, bzw. wird dieses wohl mit voran treiben.

Im Vergleich zu Estee Lauders anderen Marken und Lizenzen wie Aramis, Clinique, Prescriptives, Origins, M*A*C, Tommy Hilfiger, Kiton, Donna Karan, Aveda, Michael Kors, Missoni, Tom Ford, Coach und Ermenegildo Zegna muss Marni noch einiges zulegen im Bekanntheitsgrad.

Tahari wechselt Lizenznehmer Accessoires

Marketwatch berichtet,dass Trandy Brands eine Markenlizenz von Elie Tahari erworben hat. Trandy fertigt unter Anderem auch Eddie Bauer Accessoires.

Die Lizenz für Accessoires gilt für die Marken Elie Tahari, T Tahari und Tahari.

Distribution soll über Kauf- und Warenhäuser, den Fachhandel und Boutiquen erfolgen.

Elie Tahari ist in über 40 Ländern aktive und über 600 Flächen in den USA.

In der Vergangenheit lag die Lizenz bei Accessories Network Group.

Marni Fragrance License at Estee Lauder

The Estee Lauder Companies Inc. announced the exclusive worldwide license for fragrances under the Marni brand, a Milan-based marketer of luxury fashion and accessories.
Execution will be through its Aramis and Designer Fragrances Division (ADF).

The first product introduction will be unveiled in Fall of 2012.

In addition to the women’s collection, Marni men’s launched in 2002 followed by eyewear 2005 and Marni Edition collections in 2009.

Marni was founded only in 1994 and has ~320 points of sale worldwide. Clearly, Estee Lauder is betting on an outsider. At least in comparison to its other brands and licenses like Estee Lauder, Aramis, Clinique, Prescriptives, Origins, M*A*C, Bobbi Brown, Tommy Hilfiger, Kiton, La Mer, Donna Karan, Aveda, Michael Kors, Sean John, Missoni, Tom Ford, Coach and Ermenegildo Zegna.

Tahari moves Accessories Brand License

Marketwatch reports, that Trandy Brands has entered into a brand license agreement with Elie Tahari, LTD. to license and market products in its accessories category under the brands Elie Tahari, T Tahari and Tahari.

Distribution will be through upper and better department stores as well as specialty and boutique stores.

Elie Tahari is active in more than 40 countries and in more than 600 U.S. stores.

In the past Accessories Network Group held the Tahari license.
Trandy also produces accessories for Eddie Bauer.

Ein Ende der Sub-Marken?

Es war überall zu lesen, Dolce & Gabbana lässt sein Sub-Label D&G auslaufen. Bestehende Lizenzen werden entweder beendet oder in die Hauptmarke integriert.

Vielleicht läutet das ja das Ende der unsäglichen Sub-Marken ein?

Zur Erinnerung, Sub-Marken oder auch Diffusion Lines kamen in den späten 8ern bis frühen 90ern auf. Insbesondere der Amerikanische Einzelhandel sortierte Marken nach Preis. Unter den Designer Labels gab es den Bereich “Bridge”, eine absolute Kopfgeburt des Handels und der Industrie.

Donna Karan kam mit DKNY, Calvin Klein mit cK, Escada hatte erst Laurel und dann Apriori und Ralph Lauren brachte über die Jahre so viele Sub-Marken auf den Markt, dass niemand mehr mit kam.

Für all diese Sub-marken gab es allerdings nie wirkliche Werbebudgets. Der Glanz der Hauptmarke sollte ausreichen.

Und was dachte der Konsument? Calvin Klein und cK sind das gleiche.

Oder Ralph Lauren, Polo Ralph Lauren, Chaps by Ralph Lauren, Rugby by Ralph Lauren, RL, Ralph Lauren Purple Label? Oder Giorgio Armani, Armani, A|X Armani Exchange, Emporio Armani, können Sie noch folgen?

Die wachsende Zahl der Markenlizenzen machte es nicht gerade einfacher. Da gibt es Uhren von cK ab $100 und von Calvin Klein für $600. Eine Erklärung für den Preisunterschied blieb der Hersteller schuldig und so gut verkauften sich dann die hochpreisigen Uhren auch.

Donna Karan trieb das “down grading” auf die Spitze. Nachdem ihr Geschäft was nur noch aus DKNY bestand, kam D, zu noch niedrigeren Preisen.

Vielleicht besinnt sich die Industrie ja und wir kommen wieder zu klaren Markenpositionen. Das schlägt sich dann auch im Markenwert wieder. Was man gut bei Chanel, Hermes, Gucci und anderen ablesen kann.