Vom Spezialisten zum Voll-Sortiment via Markenlizenz

Sport und Sportausrüstung waren schon immer führend im Lizenzieren. Und jeder neue Modesport brachte seine eigenen Nischen-Labels, Experten in dem Sport, mit sich. Denken Sie an Ski, Tennis, Surfen, Skateboards, Snowboards, Triathlon, Yoga, etc.

Über die Jahre haben einige dieser Nischenmarken den Schritt in den Mainstream geschafft. Jüngere Beispiele sind Qicksilver, Billabong oder Everlast. Und zuletzt machte Sperry Top-Sider den Schritt vom Boot-Schuh zu fast Allem. 

Und nun folgt eine Amerikanische Marken-Ikone. Louisville Slugger ist der Baseball-Schläger schlechthin.

Der Markeninhaber, Hillerich & Bradsby Co. Inc., vergab nun eine Lizenz für Baseball Bekleidung für Profis und Amateure. Und wer die USA kennt, weiß dass damit auch der Mainstream angesprochen wird.
Lizenznehmer ist Xone Sport LLC.

Der Schritt vom Spezialisten zum Generalisten ist eine gute Wachstumsstrategie. Und Lizenzen sind eine risikoärmere Taktik.

Wie erfolgreich eine Marke damit sein kann zeigt Lacoste, die vor vielen Jahren mit nur einem Produkt gestartet sind, Tennis-Hemden.

Noch ein Auto-Brand-Revival, Datsun?

Autoblog.com meldet, dass Nissan am Relaunch seiner Marke Datsun arbeitet.

Laut Nikkei news service soll die 1986 aufgegebene Marke im Jahr 2014 wieder belebt werden.
Allerdings werden keine Sportwagen wie der  Z 260 neu aufgelegt. Vielmehr soll Datsun in Asiatischen Schwellenländern als Einstiegsmarke positioniert werden,

Datsun Modelle sollen um die US$ 6.200 kosten, 300.000 Autos will man jährlich absetzen.

Für Nissan ist es dann die dritte Marke, neben Nissan und der Luxusmarke Infinity.

Laura Ashley Draperies

Laura Ashley has introduced another licensing agreement for home textiles. The licensee is Beatrice Home Fashions, which will produce and market Laura Ashley draperies.

The launch collection debuts this season during the New York Home Fashions Market in the Beatrice showroom.

Fun fact, draperies and textiles were the initial products, the home turf of the brand.

From Specialist to Generalist via Licensing

Sport and sport equipment has been at the forefront of licensing on many levels. And new sports or activities have lead to new brands, just think of skiing, surfing, skateboards, triathlon, snowboards, yoga and the specialized brands, which grew with those activities.

Often those specialized brands stepped out of their niche and grew mainstream. Qicksilver is one, Billabong and Everlast others. And most recently Sperry Top-Sider is making a push from boat shoes to – well – pretty much everything.

The newest niche brand to make a move from specialist towards generalist is iconic Baseball brand Louisville Slugger.

The owner, Hillerich & Bradsby Co. Inc., has announced a multiyear performance apparel licensing agreement with Xone Sport LLC.The licensee will produce Louisville Slugger products for the youth and adult baseball and softball markets.

It is a great strategy for niche sports brands. And licensing reduces the risks tremendously. Just consider where Lacoste is today, and that they started out with one product, tennis shirts.

“Standard” für Markenbewertung

Laut Absatzwirtschaft setzen sich die Standards für monetäre Markenbewertung durch. Wobei man noch gar nicht von “einem” Standard sprechen kann.

Dazu wurde eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse-Coopers mit Prof. Dr. Henrik Sattler, dem Markenverband und der Gesellschaft für Konsumforschung veröffentlicht.

Befragt wurden 500 Groß- und Markenartikel-Unternehmen.

Im Jahr 2005 hatten 23 Prozent der Befragten eine Markenbewertung vorgenommen, in 2011 waren es 30 Prozent.

Marken-Steuerung war 2005 der Hauptanlass.
Zu nehmen Markenbewertungen mit Blick auf den Finanzmarkt, für Verkäufe und zur Beleihung und Lizenzierung von Marken.

Monetäre Markenbewertungen erfolgen in 54 Prozent der Fälle nach einem festgelegten Verfahren. 37 Prozent nutzen den vom IDW entwickelten, 20 Prozent den DIN ISO Standard und 5 Prozent den der G.E.M. Gesellschaft zur Erforschung des Markenwesens.

Leicht irreführend ist,  von einem Standard zu sprechen. Zumal der DIN ISO Standard alleine bereits mindestens drei Bewertungsverfahren zulässt.

Aus unserer Sicht ist einzig das Erlös-Modell tragbar. Alle anderen Verfahren sind für Marken ungeeignet, einige sind nicht einmal transparent und nachvollziehbar.